accounting Stand: Commit f8f648f · 2026-09-27 Die Buchhaltung führt Kontenplan, Buchungsjournal, Anlagen, Budgets, Kostenstellen und Reisekosten Ihres Unternehmens und liefert BWA, Bilanz, GuV und Anhang; Sie richten Kontenrahmen, Rechte und Anbindungen ein. Funktionen • Kontenplan einrichten – Sie aktivieren einen Kontenrahmen (SKR03 oder SKR04) aus einer Vorlage; daraus entsteht der Kontenplan Ihres Mandanten. • Buchungsjournal – Buchungen werden nur angehängt, festgeschrieben und storniert; eine Kettenprüfung belegt, dass nichts nachträglich verändert wurde. • DATEV-Austausch – Buchungsstapel im DATEV-Format werden als Vorschau geprüft, übernommen und bei Bedarf als Ganzes storniert; der Export liefert den Stapel für die Kanzlei. • Auswertungen – BWA, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Summen- und Saldenliste werden aus dem Hauptbuch gerechnet und als Datei ausgegeben. • Stammdaten – Anlagen, Budgets, Kostenstellen und Reisekosten als eigene Listen mit Bearbeitungsansicht. • Anbieter-Verbindungen – Belege eines externen Buchhaltungsanbieters werden abgeholt und über Feld-Zuordnungen in Buchungen überführt. Zweck Die Buchhaltung ist das Hauptbuch Ihres Unternehmens auf der Plattform. Belege, Rechnungen und Zahlungen entstehen in den Nachbarbereichen; die Buchung, die daraus wird, liegt hier, zusammen mit Kontenplan, Anlagen, Budgets, Kostenstellen und Reisekosten. Aus dem Hauptbuch entstehen die Auswertungen, die Ihre Steuerkanzlei und Ihre Geschäftsführung brauchen: BWA, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Summen- und Saldenliste. Einrichten Voraussetzung ist der Bereich „Buchhaltung" in einem gebuchten Paket. Sie finden ihn im Menü unter „Buchhaltung". 1. Kontenrahmen aktivieren. Öffnen Sie „Kontenplan". Wählen Sie über die Aktion zum Aktivieren einen Kontenrahmen (SKR03 oder SKR04). Danach sehen Sie die Sachkonten mit Nummer, Bezeichnung, Typ und Umsatzsteuer-Schlüssel; die Schnellfilter trennen beide Rahmen. Ein einzelnes Konto legen Sie mit Nummer und Bezeichnung an, beide sind Pflicht. 2. Kostenstellen anlegen. Unter „Kostenstellen" genügt ein Name. Kostenstellen brauchen Sie, wenn die BWA je Kostenstelle gerechnet werden soll. 3. Budgets anlegen. Unter „Budgets" ist das Jahr Pflicht. 4. Anlagen und Reisekosten. Anlagen legen Sie mit Name, Seriennummer und Kaufdatum an; eine Reise braucht ein Ziel. 5. Buchen. Eine Buchung besteht aus einem Kopf und mindestens zwei Zeilen. Soll und Haben müssen sich ausgleichen, und ein Beleg ist Pflicht; sonst wird die Buchung abgewiesen. Nach dem Buchen erscheint sie im „Buchungsjournal", die Zeilen in der Ansicht „Buchungszeilen". 6. Belege. Die Ansicht „Belege" zeigt die Dokumente Ihres Dokumentenbestands, die als Beleg dienen; sie werden dort verwaltet, nicht in der Buchhaltung. Rollen und Rechte Die Rechte des Bereichs beginnen mit accounting.. Wer eine Liste sehen und bearbeiten soll, braucht das Recht der Entität, etwa accounting.ledgeraccounts für den Kontenplan, accounting.costcenters für Kostenstellen, accounting.assets, accounting.budgets und accounting.travels für die übrigen Stammdaten. Das Buchungsjournal (accounting.ledgerentries) und die Buchungszeilen (accounting.ledgerlines) sind Leserechte: Buchungen werden nur angehängt, nie über die Liste geändert oder gelöscht. Dasselbe gilt für Abgleich-Aufträge (accounting.syncjobs), Bankkonten, Umsätze und Wechselkurse. Für Anbieter-Verbindungen gilt accounting.providerconnections, für Feld-Zuordnungen accounting.mappings; das Abholen und Zuordnen an einer Verbindung verlangt zusätzlich accounting.accountingproviderconnections. Eine Rolle für die Kanzlei braucht typischerweise die Leserechte auf Journal und Kontenplan sowie das Recht auf den DATEV-Export. Die Rolle „Administrator" erhält alle Rechte des Bereichs beim ersten Start automatisch; weitere Rollen pflegen Sie in der Rollenverwaltung. Laufender Betrieb Der Bereich hat keine Zeitgeber. Alles wird durch eine Handlung ausgelöst: Buchen, Festschreiben, Storno, Import, Export, Auswertung, Abholen beim Anbieter. Festschreiben und Storno. Festschreiben versiegelt eine Buchung und reiht sie in eine Prüfkette ein. Die Kettenprüfung stellt fest, ob die Kette lückenlos ist. Eine Korrektur läuft als Storno: eine Gegenbuchung mit vertauschten Seiten, die auf die Ursprungsbuchung verweist. DATEV-Import. Unter „DATEV-Import" laden Sie einen Buchungsstapel. Die Vorschau löst jede Zeile gegen Ihren Kontenplan auf, ohne zu schreiben. Erst die Übernahme bucht; der Stapel wird als Abgleich-Auftrag protokolliert und lässt sich als Ganzes stornieren. Der Steuerschlüssel wird mitgeführt, eine eigene Steuerzeile entsteht nicht. Auswertungen. BWA je Periode, wahlweise je Kostenstelle; Bilanz zum Stichtag; GuV für einen Zeitraum nach Gesamt- oder Umsatzkostenverfahren; Anhang nach Rechtsform und Größenklasse. Ausgabe als Tabelle, XLSX oder PDF zum Herunterladen. Die Auswertung erkennt den Kontenrahmen an der Mehrheit der Konten; bei gemischtem Kontenplan geben Sie ihn beim Aufruf vor. Anbieter-Verbindungen. Unterstützt werden Lexware, DATEV, sevDesk und FastBill. Sie legen eine Verbindung an, hinterlegen die Zugangsdaten und ordnen die Felder des Anbieters Ihren Konten zu. „Abholen" prüft die Verbindung und legt einen Abgleich-Auftrag an; die Belege holt ein Hintergrundprozess in einen Zwischenspeicher. „Zuordnen" überführt sie über die Feld-Zuordnungen in Buchungen. Der Stand des Auftrags zeigt, ob die Abholung gelaufen ist. Fehler. Laufzeitfehler des Bereichs erscheinen als Aufgabe vom Typ „Bug" im Projektmanagement Ihres Mandanten. Störungen Eine Buchung wird abgewiesen. Soll und Haben gleichen sich nicht aus, oder es fehlt der Beleg. Prüfen Sie die Zeilen und hängen Sie einen Beleg an. Die Vorschau des DATEV-Imports findet Konten nicht. Der Stapel verwendet Kontonummern, die Ihr Kontenplan nicht führt. Legen Sie die Konten an oder aktivieren Sie den passenden Kontenrahmen, und wiederholen Sie die Vorschau. Eine Auswertung ordnet Konten falsch zu. Ihr Kontenplan mischt zwei Kontenrahmen, und die Erkennung nach Mehrheit trifft den falschen. Geben Sie den Kontenrahmen beim Aufruf ausdrücklich vor. Eine Auswertung dauert sehr lange. Sie rechnet über alle Buchungszeilen des Zeitraums. Verkürzen Sie den Zeitraum oder schränken Sie auf eine Kostenstelle ein. Ein Abgleich-Auftrag bleibt stehen. Die Verbindung wurde geprüft, aber der Hintergrundprozess hat nicht abgeholt; der Bereich meldet das nicht von selbst. Prüfen Sie den Stand der Verbindung (etwa abgelaufener Zugang oder entzogene Berechtigung), erneuern Sie die Zugangsdaten und stoßen Sie das Abholen erneut an. Bleibt der Auftrag stehen, wenden Sie sich an den Support. Bankkonten oder Umsätze fehlen in der Buchhaltung. Für Bankverbindungen, Umsätze und Zuordnungsvorschläge gibt es in diesem Bereich keine Ansicht; die Abholung aus Banken liegt außerhalb der Buchhaltung. Einstellungen und Rechte Bildschirme • accounting • accounting.anhang • accounting.assets • accounting.bilanz • accounting.budgets • accounting.bwa • accounting.costcenters • accounting.documents • accounting.guv • accounting.ledgeraccounts • accounting.ledgeraccounts.edit.kontenblatt • accounting.ledgeraccounts.edit.overview • accounting.ledgerentries • accounting.ledgerentries.edit.lines • accounting.ledgerentries.edit.overview • accounting.ledgerimport • accounting.susa • accounting.travels Rechte • AccountingEventSubscriptions • AccountingMappings • AccountingProviderConnections • AccountingSyncJobs • Assets • BankAccounts • BankConnections • BankMatchProposals • BankTransactions • Budgets • CostCenters • CostRates • FXRates • LedgerAccounts • LedgerEntries • LedgerLines • PostingRules • Travels Glossar • Kontenrahmen – Die Vorlage, aus der Ihr Kontenplan entsteht; die Plattform bietet SKR03 und SKR04. • Festschreiben – Das Versiegeln einer Buchung; danach ist sie unveränderlich und nur noch per Storno korrigierbar. • Abgleich-Auftrag – Der Datensatz, der einen Import oder eine Abholung beim Anbieter protokolliert und seinen Stand zeigt. ──────── Hinweise zur Quelle Dieses Dokument stammt aus der Dokumentation von tolinax UG und wurde am 2026-09-27 exportiert. 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